LSG Lippe-Südost e.V.
Start/Flugzeugpark/Projekte

Flugzeugpark

Unsere Projekte

Aus „Bruch“ wird wieder Flugzeug — in Gemeinschaftsarbeit.

Bei uns bleibt im Winter kein Flugzeug allein. In der Vereinswerkstatt wird aus „Bruch“ wieder Flugzeug — oft getrieben von unserer Jugendgruppe, immer in Gemeinschaftsarbeit. Hier erzählen wir die Geschichten dahinter.

Projekt „Remo“ (Winter 2025/26)Projektbericht

Projekt „Remo“ (Winter 2025/26)

Unser jüngstes Winterprojekt drehte sich nicht um einen Neuzugang, sondern um unsere DR 400/180 von 1982. Die Bespannung des Holzflugzeugs war in die Jahre gekommen. 2025 gewannen wir ein Gewinnspiel des Fliegermagazins gemeinsam mit der Firma Lanitz Aviation — am 09.04.2025 kam der Anruf, und zur Preisverleihung ging es auf die AERO nach Friedrichshafen.

Ab November wurde die Remo komplett demontiert und die alte Bespannung entfernt; darunter fand sich eine sehr gute Grundsubstanz. Mit dem Lanitz-System wird die bereits lackierte Bespannung aufgebügelt und mit Hitze gespannt. Nebenbei wurde praktisch jedes Bauteil überarbeitet, neu lackiert oder konserviert.

Ganze Geschichte lesen
Projekt „DG300“Projektbericht

Projekt „DG300“

„Unverhofft kommt oft“: Kurz nach Beginn der PIK20D-Arbeiten bot sich eine stark beschädigte, aber gut reparable DG300 mit gutem Anhänger an. Schnell mit dem Vorstand geklärt, ging es Richtung Baden-Württemberg — eine DG300 stand ohnehin auf der Wunschliste.

Der Rumpfbug war bei einer missglückten Außenlandung gestaucht; das Sicherheitscockpit hatte seinen Job gemacht, der Pilot blieb unverletzt. In rund einem halben Jahr, parallel zur Flugsaison, wurde die DG300 wieder flugtauglich. Mit ihren Winglets sieht sie nicht nur elegant aus, sie fliegt auch effizienter.

Ganze Geschichte lesen
Projekt „DG100“Projektbericht

Projekt „DG100“

Nach dem erfolgreich abgeschlossenen Projekt „Sie 3“ wollten unsere Jugendlichen erstmals ein Faserverbund-Flugzeug reparieren. Über die Kleinanzeigen fanden wir „unsere“ DG 100 — günstig, samt Klappdach-Anhänger. Ursprünglich war nur die Bremse defekt; bei einer Außenlandung war die DG rückwärts einen Abhang hinunter und in Bäume gerollt. Alle Schäden lagen hinten, die teure Haube blieb heil.

Beim Wiederaufbau bauten wir den Querkraftsteg neu und fertigten Flügelschalen aus Glasgewebe, Stützstoff und Epoxidharz. Anschließend wurde der Flieger 24 Stunden bei 55 °C getempert, gespachtelt, gefüllert und in RAL 9016 lackiert — Feinschliff und Politur inklusive. Auch Cockpit und Instrumente wurden komplett überholt.

Ganze Geschichte lesen
Projekt „Sie 3“Projektbericht

Projekt „Sie 3“

Die Sie 3 ist eines der letzten komplett aus Holz gebauten Flugzeuge, die je auf den Markt kamen — nur 27 Exemplare wurden gebaut. Unser Exemplar stand über neun Jahre in seinem (sehr guten) Anhänger. Eigentlich wollten wir nur diesen Anhänger für den Astir — die Sie 3 gab es quasi dazu.

Getrieben von der Jugendgruppe entstand die Idee, sie wieder in die Luft zu bringen. Ab April 2022 ging es los: Unser Prüfer durchleuchtete mit der Endoskop-Kamera jeden Winkel. Das Holz war erstaunlich gut konserviert — auf den Flügelrippen war noch der Stempel des Bauprüfers von 1974 zu erkennen. Belastungstests bestätigten „gute Substanz“. Der Montagabend als Projektabend hat sich bis heute gehalten.

Ganze Geschichte lesen
Projekt „neuer Twin-Anhänger“Projektbericht

Projekt „neuer Twin-Anhänger“

Für unseren „Twin“ hatten wir seit den 80er Jahren nur einen offenen Anhänger — bei Regen wurde das Flugzeug nass, beim Transport war es Steinschlag und Schmutz ausgesetzt. Ein neuer, geschlossener Anhänger kostet je nach Ausstattung 18–20.000 € — zu viel für unseren kleinen Verein.

Im Herbst 2023 verkaufte ein Verein im Raum Coburg seinen alten ASK-21-Anhänger. Axl und Henne fuhren hin und kauften ihn. Der Twin passte perfekt rein — doch der Zustand war schlechter als gedacht: Risse im Deckel, krumme Achse, weicher Boden. Also wieder Projektabend am Montag, Ziel: im Sommer 2024 damit ins Fliegerlager.

Ganze Geschichte lesen
Projekt „PIK20D“Projektbericht

Projekt „PIK20D“

Nach der DG 100 und dem Quasi-Neubau des Twin-Anhängers wurde es montagabends etwas langweilig — ein neues Projekt musste her. Über die Kleinanzeigen fanden wir eine PIK20D, seit 2015 nicht mehr geflogen, inklusive Cobra-Anhänger und nur zwei Stunden entfernt.

Die Substanz war gut, kaum Spiel in den Rudern, keine versteckte Korrosion. Der Lack jedoch löste sich großflächig vom Laminat, und die Schleppkupplung war fest gerostet. Ein Projekt mit Potenzial — und genau die Art Herausforderung, die unsere Werkstatt mag.

Ganze Geschichte lesen